Amerika hat einen neuen Präsidenten, deshalb finde ich sollte man dessen Vorgänger mit dem gebührenden Respekt verabschieden ;o)

 

Tschüss George W. Bush

 

 

Bekenntnisse eines Auserwählten
(Aus dem Tagebuch von George W. Bush)

 

Liebes Tagebuch,

von Neidern wird mir manchmal nachgesagt, ich sei ein bisschen arrogant. Ich könnte natürlich sagen: Arroganz ist das nur, wenn es nicht gerechtfertigt ist. Aber so einer bin ich ja gar nicht. Auch ich habe jemanden, vor dem ich jeden Tag Rechenschaft ablege. Und dreimal dürft ihr raten wer das ist. Na? - Richtig: wir Amis knien nur vor Gott.

Aber stehen tut´s eigentlich auch, wenn man Präsident ist. Und ich habe habe einen sehr kollegialen Umgang mit meinem himmlichen Stellvertreter. Ich stelle mich Abends im Schlafanzug einfach vor ihn hin (schließlich kann er mich doch überall sehen, oder?) und sage: "Wie siehst du das Alter: der Zweck heiligt doch die Mittel - oderwie war das damals mit den Erstgeborenen?!" Als ich diesen Spruch zum ersten Mal gebracht habe, ist übrigens hinterher der Strom ausgefallen - aber inzwischen hat er sich wohl daran gewöhnt. Wir sind ja schließlich alle Freunde.

Als ich noch ein erfolgloser Berufssohn mit dezentem Alkoholproblem war, ist er mir mal zum Katerfrühstück erschienen und hat mir geraten in die Politik zu gehen. Na, wenn das kein Treffer war! Aber unter uns gesagt: seit ich ein asketischer Erfolgsmensch geworden bin, redet er nicht mehr mit mir. Wahrscheinlich hat er jetzt mir gegenüber Komplexe und redet nur noch mit diesem pazifistischen Tattergreis in Rom. Oder er redet überhaupt nur mit Alkoholikern, Junkies und sonstigen Versagern, weil er sich da als Retter aufspielen kann.

Vielleicht sollte ich mir mal wieder so richtig die Kanne geben, damit seine Heiligkeit mir endlich verrät, wo die Massenvernichtungswaffen sind, die wir in den letzten dreißig Jahren exportiert haben. In dem Punkt lässt er mich echt total hängen. Deshalb muss ich die auch überall suchen lassen und zu diesem Zweck andere Länder besetzen. Nicht weil ich ein schlechter Mensch bin oder so. Ich meine: wie steh ich denn überhaupt da? Ich mache mich doch vor der ganzen Welt zum Affen, wenn ich diesen Schrott nicht wiederfinde. Na gut: als legitimer Besitzer von Massenvernichtungswaffen kann ich mich natürlich folgenlos zum Affen machen, so oft ich will. Aber Macht muss ja andererseits auch noch sexy sein. Gott, ist das anstrengend.

Gerade jetzt könnte ich die Insiderinformationen von meinem himmlischen Stellvertreter gut gebrauchen, weil da so ein Schnösel, der später mal Präsident werden will, mich herausfordert und behauptet, ich sei im Gegensatz zu ihm nicht mal ein richtiger Soldat gewesen. Natürlich nicht, du Hirni! Der Job eines richtigen Soldaten ist es ja schließlich, zu sterben. Wie kann man zur Präsidentschaftswahl antreten wenn man angeblich schon tot ist? Und der sieht mir ja leider noch ziemlich lebendig aus. So eine Lügensau, so eine dreckige! Aber er scheint damit durchzukommen. Unglaublich, wie dieses Volk sich manipulieren lässt.

Wenn Gott uns nicht hilft, die Welt zu beherrschen, wozu hat er uns Amerikaner denn überhaupt erschaffen? Da hätte er es ja gleich bei den Rothäuten belassen können.


[Satire von Claudia Wangerin, erschienen in der UZ vom 26.03.04]

 

Man beachte George's Buch

 

Auf einer Wahlkampf-Tournee durch Amerika besucht Präsident George Bush eine Schule und erklärt dort den Schüler seine Regierungspolitik. Danach bittet er die Kinder, Fragen zu stellen. Der kleine Bob ergreift das Wort:

"Herr Präsident, ich habe drei Fragen:
1. Wie haben Sie, obwohl Sie bei der Stimmenauszählung verloren haben, die
Wahl trotzdem gewonnen?

2. Warum haben Sie den Irak ohne Grund angegriffen?
3.
Denken Sie nicht, das die Bombe auf Hiroshima der schlimmste Anschlag aller Zeiten war?"

In diesem Moment läutet die Pausenklingel und alle Schüler laufen aus dem Klassen- zimmer. Als sie von der Pause zurück kommen, lädt Präsident Bush erneut ein, Fragen zu stellen, und diesmal ergreift Joey das Wort:

"Herr Präsident, ich habe fünf Fragen:
1. Wie haben Sie, obwohl Sie bei der Stimmenauszählung verloren haben, die
Wahl trotzdem gewonnen?

2. Warum haben Sie den Irak ohne Grund angegriffen?
3. Denken Sie nicht, das die Bombe auf Hiroshima der schlimmste Anschlag aller Zeiten war?
4. Warum hat die Pausenklingel heute 20 Minuten früher geklingelt?
5.
Wo ist Bob???"

 

 

Während der Eröffung einer neuen Sitzungsperiode im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen fragt Generalsekretär Annan Präsident Bush:
"Mr. President, welchen Beweis haben sie, daß der Irak Massenvernichtungswaffen besitzt?"
Präsident Bush antwortet: "Wir haben doch die Quittungen aufgehoben!"

 

 

Staatsbesuch
Bush auf Staatsbesuch im Kreml. Bush begrüßt Putin mit den Worten:
"Wenn ich dir in die Augen schaue, sehe ich deine Seele."
Antwortet Putin: "Wenn ich dir ins Ohr schaue, sehe ich die andere Seite."

 

 

Nach der x-ten amerikanischen Meldung "Wir wissen nicht, ob Saddam Hussein noch lebt" beschloss Saddam eine Nachricht an George W. Bush zu schicken, um ihm zu zeigen, dass er noch im Spiel ist. Bush öffnete den Brief und hatte offensichtlich eine codierte Mitteilung vor sich:

"37OHSSV O773H"

Bush konnte damit nichts anfangen und gab den Zettel Colin Powell. Dieser schüttelte nur ratlos den Kopf und leitete ihn an das CIA weiter. Dort biss man sich allerdings die Zähne aus und bemühte NSA und FBI. Als auch diese scheiterten, ging man einen Schritt weiter und befasste die NASA damit. Nach deren vergeblichen Versuchen, die Nachricht zu entschlüsseln, trat man an die Universitäten Berkeley und Harvard heran, die aber ebenfalls alsbald das Handtuch warfen.

In ihrer Not ersuchten die Amerikaner nun das britische MI6, sich der Sache anzunehmen. Captain George Archibald McMillan warf einen Blick darauf und antwortete Washington: "Sagen Sie dem Präsidenten, er hält den Zettel verkehrt herum..."

 

 

George W. Bush und Tony Blair treffen sich zum Essen mit Gästen im Weißen Haus.

Einer der Gäste fragt: "Mister President, worüber unterhalten Sie sich denn den ganzen Tag?"

Bush antwortet beiläufig: "Oh, nichts Besonderes, wir planen gerade den 3. Weltkrieg."

Der Gast hakt verblüfft nach: "Und wie wollen sie das anfangen?"

Bush antwortet lapidar: "Business as usual, wir töten erstmal 4 Millionen Moslems und einen Zahnarzt!"

Der Gast antwortet etwas verwirrt: "Wieso einen Zahnarzt?"

Tony Blair klopft Bush auf die Schulter und meint: "Was habe ich dir gesagt, George. Keiner wird nach den Moslems fragen ..."

 

 

George W. Bush und Tony Blair sitzen im Flugzeug.
Es stürzt ab. Wer überlebt?
Die ganze Welt.

 

 

Ein Autofahrer steht in den USA im Stau. Plötzlich klopf ein Mann an sein Fenster. "Präsident George Bush wurde enführt. Der Täter verlang 10 Mio. Dollar Lösegeld oder er übergießt den Präsidenten mit Benzin und verbrennt ihn. Ich und meine Freunde gehen nun von Auto zu Auto und sammeln." Autofahrer: "Und wieviel spenden die Leute im Durchschnitt?" "Ca. 4-5 Liter..."

 

 

George W. fährt mit seinem Chauffeur übers Land. Als sie an einer Farm vorbeikommen überfährt der unachtsame Fahrer ein Huhn. George sagt zu ihm: "Halt an, ich erkläre das dem Farmer. Der wird schon Verständnis haben, schließlich bin ich ja der mächtigste Mann der Welt." Gesagt, getan; Georgie betritt die Farm. Zwanzig Minuten später kommt er zurück. Er ist übersäht von blauen Flecken, wurde übelst zusammengeschlagen. Stumm wird die Reise fortgesetzt.

Der Chauffeur, ganz in Gedanken, überfährt ein Schwein als sie an der nächsten Farm vorbeikommen. "Diesmal gehst du!", sagt George zu ihm. Der Fahrer fügt sich widerstrebend und verschwindet im Farmgebäude. Es dauert zehn Minuten... zwanzig Minuten... und nach einer halben Stunde kommt er wieder heraus, wohlbehalten und mit eine Schinken und einer Flasche besten Whiskey unter dem Arm. Bush fragt ihn: "Wie hast du das gemacht?" "Keine Ahnung. Ich hab dem Farmer nur gesagt ich sei der Chauffeur von George Bush und hätte das Schwein überfahren...", antwortet da der Fahrer.

 

 

Ein Flugzeug ist mitten im Absturz. 5 Passagiere sind an Bord, es gibt jedoch nur 4 Fallschirme.

Der erste Passagier sagt: "Ich bin Shaquille O'Neill, der beste NBA-Basketball-Spieler. Die Lakers brauchen mich, ich kann es Ihnen nicht antun, zu sterben." Also nimmt er sich den ersten Fallschirm und springt.

Der zweite Passagier, Hillary Clinton, sagt: "Ich bin die Frau des ehemaligen Präsidenten der USA. Ebenso bin ich die engagierteste Frau der Welt, ich bin Senatorin in New York und Amerikas potentielle, zukünftige Präsidentin." Sie schnappt sich ein Fallschirm-Paket und springt.

Der dritte Passagier, George W. Bush, sagt: "Ich bin der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Ich habe eine riesige Verantwortung in der Weltpolitik. Und außerdem bin ich auch der klügste Präsident in der ganzen Geschichte dieses Landes, also kann ich es gegenüber meinem Volk nicht verantworten, zu sterben." Und so nimmt er ein Paket und springt.

Der vierte Passagier, der Papst, sagt zum fünften Passagier, einem zehnjährigen Schuljungen: "Ich bin schon alt. Ich habe mein Leben gelebt, als guter Mensch und Priester und als solcher überlasse ich Dir den letzten Fallschirm."

Darauf erwidert der Junge: "Kein Problem, es gibt auch noch für Sie einen Fallschirm. Amerikas klügster Präsident hat gerade meine Schultasche genommen..."

 

 

Ein Mann geht im Central Park in New York spazieren. Plötzlich erblickt er ein Mädchen, das von einem Kampfhund angegriffen wird. Er läuft hin und beginnt einen wilden Kampf mit dem Hund. Endlich kann er den Hund töten, das Mädchen befreien und so ihr Leben retten.

Ein Polizist hat die Situation beobachtet. Er geht zu dem Mann hin, klopft ihm auf die Schultern und sagt: "Sie sind ein Held! Morgen wird in der Zeitung stehen: Mutiger New Yorker rettet Mädchen das Leben!". Der Mann schüttelt den Kopf und antwortet: "Ich bin kein New Yorker!". "Oh," erwidert der Polizist "dann steht morgen in der Zeitung: "Mutiger Amerikaner rettet Mädchen das Leben!". Wieder schüttelt der Mann den Kopf:" Ich bin kein Amerikaner!". Verblüfft schaut der Polizist den Mann an und fragt: "Was sind Sie dann?!" "Ich bin Pakistani."

Am nächsten Tag steht folgende Schlagzeile in der Zeitung: "Islamischer Extremist tötet amerikanischen Hund. Verbindungen zu Terrornetzwerk vermutet."

 

 

Drei Knaben laufen durch Washington, als sie in einem Fluss einen Mann ertrinken sehen. Sie stürzen sich sofort ins Wasser und retten den Ertrinkenden. Am Ufer stellt sich heraus, dass der Gerettete George W. Bush ist. George ist glücklich über die Rettung und erklärt den Knaben, dass er ihnen je einen Wunsch erfüllt.

Der erste Knabe: "Ich wünsche mir ein Mountain Bike." - "Okay. Morgen kommt mein Sekretär und geht mit dir zum Fahrradhändler."

Der zweite Knabe wünscht sich einen Computer. "Okay. Morgen kommt mein Sekretär ..."

Der dritte Knabe: "Ich wünsche mir ein Staatsbegräbnis." - "Wieso denn das? Du bist doch noch zu jung, um ans Sterben zu denken.", fragt George. - "Aber wenn mein Vater erfährt, dass ich dich aus dem Teich gerettet habe, bringt er mich um."

 

 

Bush ist gerade bei seiner alten Bekannten der Queen von England zu Besuch. Er fragt sie: "Wie bekommst du das eigentlich alles hin, mit deinen Angestellten und so?" Darauf antwortet die Queen: "Ich stelle ihnen eine Frage und wenn sie diese beantworten können, bleiben sie im Dienst, wenn nicht fliegen sie raus." "Das ist ja toll, können wir das mal ausprobieren?" - "Aber natürlich" Nun rufen die Queen und Bush Tony Blair an und die Queen stellt ihm ihre Frage:

"Tony,ich stelle dir jetzt eine Frage und wenn du sie beantworten kannst, bleibst du bei mir im Dienst. Also, deine Mutter hat ein Kind. Aber es ist weder deine Schwester noch dein Bruder?" Tony: "Das bin ich"

Bush war von allem so begeistert, dass er sofort Angela Merkel anruft: "Angela, deine Mutter hat ein Kind, aber es ist weder deine Schwester noch dein Bruder" "Moment" antwortet Angela und ruft daraufhin Joschka Fischer an. "Hallo Joschka, deine Mutter hat ein Kind, aber es ist weder deine Schwester noch dein Bruder" "Das bin ich", antwortete er.

Daraufhin ruft Angela Bush zurück: "Hey ich hab die Lösung, es ist Joschka Fischer!" "Nein", antwortet Bush, "es ist Tony Blair!"

 

 

Soeben berichtet CNN in einer Sondersendung von einem tragischen Zwischenfall in Washington heute morgen. Im weißen Haus brach gegen 7 Uhr morgens aus bisher ungeklärter Ursache ein Feuer aus, das für die Vernichtung von George W. Bushs Privat-Bibliothek sorgte. Alle beiden Bücher wurden restlos zerstört. George W. Bush zeigte sich entsetzt über diesen Verlust, er hatte das zweite Buch noch nicht fertig ausgemalt...

 

Bemerkenswert

 

 

 

Goodbye George W. Bush

 

 

und hier geht's wieder nach oben