Wie Zana seine Zahnlücke bekam

 

Vorweg muss man erwähnt haben, das Zana ein Chaot ist. Ihm fällt immer wieder irgendein Blödsinn ein und man muss schon immer gucken was er gerade so treibt. Nicht's ist vor ihm sicher, rein garnichts. Er ist wie ein Michel von Lönneberga, ein Nils Holgersson - eben ein echter Junge ;o)

 

Die ganze Geschichte fing ja schon als Baby an:

 

Wollte man Zana ein Küsschen geben, musste man schon aufpassen das er sich nicht "ansaugte". Das ging unheimlich schnell.

 

Er war immer am zappeln und lachte sich über alles schief.

 

Nein, selbst sein Hopser war nicht sicher vor ihm. Da hüpfte, wackelte und drehte er sich, das einem beim zuschauen schlecht werden konnte.

 

Dann kam die Sache mit dem Laufen dazu. Das machte das ganze auch nicht besser ;o) Gezappelt wurde immer noch - drum sieht man nicht mal seinen linken Arm auf dem Foto. Da kam die Kamera auch nicht mehr mit.

 

Ja - und draußen wurde herumgeflitzt.

 

Schon immer wurde alles erforscht und erklettert.

 

Nein, auch beim Baden konnte nicht so einfach still sitzengeblieben werden ;o)

 

Es war kein Fernseher oder CD-Player vor ihm sicher.

 

Auch an Weihnachten wurden noch Schränke erklommen.

 

Und auch so ein Hundi muss genau untersucht werden.

 

Aber - jeder Teller wurde leergeräumt - wenn auch nicht immer alles im Magen gelandet ist.

 

Ja, selbst Mama's Haarbürste war nicht sicher vor Zana.

 

Na, und so kam es dann am 10. Januar 2008 zur ersten dicken Lippe! Er hatte es beim Spielen maßlos übertrieben und ist ohne nach-zudenken von seiner Kinderrutsche heruntergesprungen. Da ist er mit dem Mund auf seine Rutsche unten aufgeschlagen und hat sich seine zwei Schneidezähne angeschlagen und eine dicke Lippe bekommen. Wenn's auch schmerzhaft und blutig war, so war er nach etwa 20 Minuten wieder topfit und blödelte wieder weiter. Aber das ganze sollte noch ein schmerzhaftes Nachspiel haben.

 

 

 

Hier der Übeltäter "Die Rutsche" welche er an Weihnachten 2007 bekam. Hier sind seine Zähnchen noch wunderschön anzusehen.

 

Und dann kam der 22. Februar 2008. Er war mal wieder am hüpfen, springen und blödsinn machen, als er stolperte und mit dem Mund, auf ein Spielzeug fiel. Sofort sind seine zwei Schneidezähnchen, die durch den ersten Sturz an der Wurzel angegriffen waren, abgebrochen. Das mussten schlimme Schmerzen gewesen sein. Ich habe mich sofort um ärztlichen Rat bemüht und bin zur Kinderzahnärztin mit ihm gefahren, jedoch konnte so nichts gemacht werden, da er nur unter Narkose zu behandeln möglich gewesen wäre. Es war Freitag Nachmittag und er konnte erst am Montag weiter behandelt werden. Also haben wir versucht mit viel Liebe, kühlenden Tüchern und Schmerzmittel das Wochenende zu überstehen. Gegessen hat er fast gar nichts und trinken war auch nicht gerade einfach.

 

So schlapp und müde haben wir Zana zuvor nie erlebt. Armes Würmchen.

 

Dann kam endlich Montag und es ging ab in den Zahnarztpraxis OP. Das ging zum Glück alles reibungslos und schnell vorbei. Nach dem Entfernen der Schneidezahnreste und seiner Aufwachphase ging's wieder nach Hause und etwa 3 Stunden später war er wieder so fit, das er ein weiches Milchbrötchen nach dem anderen verschlang. Ein paar Tage lang hat er nur weiches oder flüssiges gegessen, aber dann war auch schon wieder alles wie immer ;o)

 

 

Nun, was hat Zana daraus gelernt? Ist er ruhiger geworden? Vorsichtiger?

 

Nein - natürlich nicht ;o) Sowas hält doch einen Entdecker nicht auf!

 

Es ist immer noch nichts sicher vor ihm! Auch keine Geburtstagstorte ;o)

 

Auch so eine Popocreme (Wundschutzcreme) muss getestet werden. (Wer diese Cremen kennt, weiß ja wie schwer diese wieder abzukriegen ist. Mit Wasser nämlich nicht - soll dieses ja auch abhalten vom Popo)

 

Kein Fahrrad ist vor Zana sicher.

 

Auch kein Karton beibt unerforscht.

 

Na und so ein Bekleidungsgeschäft ist doch der ideale Platz zum Verstecken.

 

Selbstverständlich lernt man schon fleißig den Umgang mit dem Computer.

 

Zum Abschluss muss man noch sagen, trotz all dem Blödsinn den Zana im Kopf hat, all den verrückten Ideen, seinem großen Entdeckergeist und den daraus resultierenden Beulen und blauen Flecken, ist er doch ein heiteres Bürschchen, der fast immer lacht und der auch mal ruhig sitzen und konzentriert ein Spiel mit einem spielen kann. Der gerne Playmobil und Duplo spielt und sich intensiv damit beschäftigen kann. Hyperaktiv ist er nicht - er ist halt einfach ein Michel von Lönneberga, ein Nils Holgersson - eben ein echter Junge ;o)

 

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